1790 errichtete Hofbaumeister Busch das Schweizerhaus, das anfänglich als Sommersitz der Großherzogin diente. Die Auffassung vom ungezwungenen ländlichen Leben stand im starken Kontrast zu den streng reglementierten höfischen Pflichten. Später war es zeitweise Wohnung für Hofbedienstete, Lazarett, TBC-Tagesstätte, Schulspeisung und schließlich Ausflugslokal. Bei Sanierungsarbeiten wurden historische Malerein entdeckt, die heute besichtigt werden können. Heute ist das Schweizerhaus ein gastronomischer Betrieb und ein beliebtes Ziel nach einer Fahrradtour im Schlosspark, der mit 120 ha Fläche den größten Englischen Landschaftsgarten Mecklenburgs darstellt.

(Audio-Kommentar: Joachim Kalide)