Hier befindet sich der U-Bahnhof Oranienburger Tor. Von April bis Juni 1945 war der Bahnhof aufgrund von Kriegsschäden geschlossen. Vom 13. August 1961 bis zum 1. Juli 1990 war er ein Geisterbahnhof, die U-Bahn hielt nur an der Friedrichstraße. Diese U-Bahnstation  war versteckt. Einen Eingang gab es damals nicht, und aus dem anderen Ausgang kamen nur schwer bewaffnete Trapopolizisten: Transportpolizei. Die inneren Bahnhöfe wurden alle von der Transportpolizei bewacht, und die Grenzbahnhöfe wurden direkt von Grenztruppen kontrolliert. Das waren die sogenannten Transitlinen, die durch Ostberlin fuhren mit blind gemachten Eingängen und auch blind gemachten Notausgängen. Die waren richtig zugeschweißt, also wenn da mal was passiert wäre ...

Wenn man hier gewohnt hat, hat man ab 4.30 Uhr die U-Bahn gehört. Eine U-Bahn, die man von Kindheit an kannte und nie damit fahren konnte.